Performance wissenschaftlicher
SelbstkontrolleFrage: Woran erkennt man gute
Wissenschaft?
Thema: Heute bist du die Autorin und ich der
Lesende, morgen ist es umgekehrt.
Wenn wir in der
Zeitung lesen, dass ein neuer Stern entdeckt oder die Wirkung eines
Krebsmittels bestätigt wurde, woher wissen wir dann, ob wir
solchen Resultaten Vertrauen schenken können? Die
Qualitätskontrolle in der Wissenschaft erfolgt nach einem
speziellen Prozedere: dem Peer-Review. Beim Peer-Review beurteilen
Wissenschafter/-innen die Arbeiten, Aufsätze und
Anträge ihrer Fachkolleg/-innen. Die Wissenschaft kontrolliert
sich also selbst: ob ein Forschungsprojekt bewilligt oder ein
Zeitschriftenartikel publiziert wird, entscheiden nicht
Politiker/-innen oder die Öffentlichkeit, sondern andere
Wissenschafter/-innen, die etwas von der Sache verstehen. Gerade
deshalb sind sie auch Konkurrent/-innen. Daraus entsteht eine
schwierige Situation der gegenteiligen Beurteilung, der anonymen Kritik
und der Schwierigkeit, aus den zu evaluierenden Texten auf die
eigentlichen Forschungstätigkeiten schließen zu
müssen.
Das Modul „Peer-Reviews“
schaut hinter die Kulissen und zeigt in einer Videoinstallation, was in
den Beurteilungsverfahren wirklich vor sich geht. Entdecken Sie die
wissenschaftliche Bewertung als Theater!
U1:
Südtirolerplatz , Ausgang: Kolschitzkygasse / Weyringergasse
Adresse:
4., Weyringergasse 32
Öffnungszeiten: Mittwoch bis
Freitag, 16:00-21:00, Samstag & Sonntag, 10:00-21:00