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Researchers Without Borders

Frage: Wie leben Wissenschafter/-innen als Asylbewerber/-innen?
Thema: Sie freute sich, als ihr ein Job als Putzfrau angeboten wurde.

Wenn von der Wissensgesellschaft die Rede ist, dann denken wir an Manager/-innen, die um den Globus reisen und Vorträge halten. Viele Wissenschafter/-innen reisen jedoch unter viel prekäreren Umständen. Sie fliehen vor Krieg und Misswirtschaft, vor politischer Verfolgung und Rassismus und landen als Asylbewerber/-innen in Österreich. Wissenschaftliche und andere hochqualifizierte Arbeit, die ganz wesentlich auf dauerndem Lernen basiert, verkümmert im Exil. Zudem verfügen Asylbewerber/-innen über Qualifikationen und Diplome, die in Österreich meist nicht anerkannt sind oder für die kaum ein Markt existiert. Sie werden vom Arbeitsmarkt als minder qualifiziert eingestuft und können höchstens, wenn sie über eine Arbeitserlaubnis verfügen, einfache Arbeit verrichten.
Das „Büro für wissenschaftliches Strandgut“ ist ein Arbeits- und Ausstellungsraum für eine Gruppe von Asylbewerber/-innen und ehemaligen Asylbewerber/-innen mit Aufenthaltsgenehmigung in Österreich. Im Rahmen der Ausstellung wird zudem der Verein Researchers Without Borders konstituiert, der die Arbeit des Büros weiterführen soll.

 U1: Karlsplatz , Ausgang: Resselpark
Adresse: 4., vor der Karlskirche
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag, 16:00-21:00, Samstag & Sonntag, 10:00-21:00

 Internationalpark 
 Körper-Pflege & Seel-Sorge 
 Befleckte Erkenntnis 
 Wer mit Wem 
 Ich Hab Was 
 Wett-Lauf 
 Büro für wissenschaftliches 
 Strandgut 

 Peer Reviews 
 SPeak Oil 
 Selbstbedienung 
 Science Traffic