Forschen
am RandeFrage: Müssen sich Forscher/-innen
an Staatsgrenzen halten, wenn es doch die Natur nicht tut?
Thema:
Wenn Grenzwächter/-innen zu Naturschützer/-innen
werden – oder umgekehrt.
Das Gebiet des
früheren Eisernen Vorhangs rückt ins Zentrum
wissenschaftlicher Aufmerksamkeit. Entlang dieser Grenze quer durch
Europa entwickelte sich im Schatten des Kalten Krieges ein Streifen mit
hoher Artenvielfalt. Damit dieser besondere Fundus durch die Lockerung
des Grenzverkehrs nicht verloren geht, möchte die
Europäische Union ein Netzwerk von Naturschutzgebieten
etablieren. Sie hat die Initiative «Europäisches
Grünes Band» ins Leben gerufen: ein Band, das Ost
und West verbindet und die ehemalige Todeszone zur Lebenslinie machen
soll. Dazu müssen jedoch die Politiker/-innen, Biolog/-innen
und Umweltschützer/-innen verschiedener Länder
zusammenarbeiten.
Was passiert, wenn Grenzflüsse
ihren Lauf ändern? Was, wenn kroatische Vögel in
Serbien ihre Nester bauen?
Das Modul lädt Sie in
einer Freiluftinstallation dazu ein, Momentaufnahmen von Randzonen zu
erleben, Biolog/-innen im Feld zu beobachten und von ihnen zu erfahren,
was es bedeutet, über Grenzen hinweg zusammen zu arbeiten.
U1:
Donauinsel , Ausgang: Donauinsel
Adresse: Donauinsel, bei der
Reichsbrücke
Öffnungszeiten: Mi. bis
Fr.: 16:00-21:00, Sa. & So., 10:00-21:00
Bei Schlechtwetter ist das Modul geschlossen!